Markenzeichen Muster

Der Mensch Thomas Muster ist mit speziellen Eigenschaften, Vorzügen und Tugenden verbunden, die ihn zum Begriff und zum Gütesiegel gemacht haben.

Thomas Muster war berühmt bis berüchtigt und gefürchtet, weil er immer am stärksten war, wenn er mit dem Rücken schon zur Wand stand.

Musters Motto, dass man solange nicht besiegt ist, solange man nicht verloren hat, half entscheidend mit, seine schwere Verletzung zu überwinden, Matchbälle en masse abzuwehren und aus vermeintlich aussichtslosen Lagen doch wieder zurückzuschlagen.

Musters Trümpfe waren weniger die (Aufschlag-)Asse, sondern vielmehr die Konsequenz, mit der er sich vorbereitete, die Kondition, mit der er um Erfolge kämpfte, und das Vertrauen in die eigene Stärke, an der immer wieder auch Stärkere zerbrachen.

Muster nützte alle individuellen Fähigkeiten, um bewusst oder unbewusst im richtigen Moment schnell und richtig zu handeln. Was früher einmal Big Points im Tennis waren, das sind jetzt klare Prioritäten, wie er sein neues Leben gestalten will.

Muster kehrte zum Tennis zurück, um sich wieder der Challenge zu stellen, alte gegen neue Fitness zu tauschen. Das Amt des Daviscup-Kapitäns übernahm er nicht, um selbst Mittelpunkt zu sein, sondern vielmehr deshalb, um seinen Bonus dafür zu nützen, dass Vergangenheit wieder Zukunft hat in Österreichs Tennissport.

Muster war und ist Inbegriff des totalen Einsatzes und der hundertprozentigen Leistung, die für Qualität bürgen. Im Sport. Als Tennisprofi. Als Daviscup-Kapitän. Und im Berufsleben als mehrfacher Unternehmer. Immer und überall mit dem Ziel, wie einst eine Nummer eins zu sein, die sich im Wettbewerb erfolgreich durchsetzt.


Text: Joseph Metzger

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